Ein Unfall mit Folgen

22 Jun 2022Afrika bis 70, ontheroad

War es ein rabenschwarzer Tag ? 

Mittwoch, der 22. Juni 2022 – 

Ich weiß es noch nicht, kann es nicht abschätzen. Gesundheitlich bin ich wieder hergestellt, aber der Toyo bereitet mir immer noch Sorgen und hält mich in Ungewissheit.

Aber lasst mich von Anfang an berichten…

Noch bin ich in Kenia, im Grunde genommen auf stetem Weg zur Grenze von Uganda. Ich möchte einen kleinen Grenzübergang nehmen, denn an diesen sind die Formalitäten oft einfacher und schneller zu erledigen. Es gibt dort viel weniger kommerziellen Grenzverkehr und die Beamten sind oft entspannter als an den Hauptgrenzübergängen.

Über das Teeanbaugebiet rund um Kericho will ich Kisumu am Victoria See, die letzte größere Stadt in Kenia vor der Grenze erreichen. Aber irgendwie schlaucht mich dieser Fahrtag vom idyllischen Kembu Camp auf einer Farm nahe Nakuru bis dorthin. 

Ich habe Schmerzen im unteren Rücken und finde keine angenehme Sitzposition in Toyos Fahrersitz.

Auf Rays Place bei Kericho angekommen bin ich total zerschlagen, kann nur noch kurz das Auto ausräumen und muss mich sofort hinlegen. Appetit habe ich keinen, schon mal gut, dann brauche ich kein Essen aufzuwärmen, dass ich für Fahrtage schon vorgekocht hatte.

Toyo auf der Kembu Campsite
Rays Place bei Kericho
Übelkeit raubt mir den Schlaf

Ganz ungewohnt für mich ist mir permanent leicht übel, kaum liege ich flach, muss ich mich wieder aufrichten weil in mir Übelkeit hochsteigt. Das geht so den ganzen restlichen Nachmittag und zieht sich durch die Nacht. Weiterhin plagen mich die Rückenschmerzen und ich finde keine entspannte Position, weder zum Liegen noch zum Sitzen.

Langsam mache ich mir Sorgen, male mir nun alle möglichen Krankheiten aus, unter anderem etwas an der Niere (könnte ja mit meinem hohen Blutdruck und den Medikamenten dagegen zusammen hängen) wegen den komischen Schmerzen, und beschließe noch in der Nacht meinen Weg nach Kisumu nicht weiter fortzusetzen, sondern umzudrehen und auf die Hauptstrasse nach Eldoret zu fahren. Eldoret ist die letzte größere Stadt vor dem Hauptgrenzübergang nach Uganda. Dort habe ich Kontakte zu einer Missionarsfamilie, die ich an der kenianischen Küste kennengelernt hatte.

Ich rufe Joshua von Gospel Fire in Eldoret am Morgen an und frage, ob ich zu ihnen kommen darf, um dort einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen.

Na klar, ich bin herzlich willkommen !

Frühzeitiges Fragen nach Hilfe ist oberstes Gebot !

Gerade wenn man alleine unterwegs ist, ist es wichtig, dass man sich bei einem Krankheitsverdacht frühzeitig mögliche Hilfe sucht. Bei mir zeichnen sich Krankheiten auch durch einen starken Energieabfall ab. Ich kann fast nichts mehr machen, tägliche Aufgaben wie Kochen, Auto aus- und wieder einpacken, Duschen etc fallen mir unheimlich schwer und manches kann ich kaum mehr bewerkstelligen.

Wenn ich meine Liegefläche im Toyo nicht mehr hochheben kann bin ich krank !

Daran merke ich es sofort und es ist mittlerweile zu einem Alarmsignal für mich geworden. Die Holzplatte mit der Matratze hochzuheben geht eigentlich immer schwer, aber mit einer minimalen Schwäche geht es fast gar nicht mehr.

Also, auf nach Eldoret

Ich mache schon Pläne wie ich es hinbekommen, dass ich noch ein paar Tage länger in Kenia bleiben kann. Mein Visum läuft erst am 26. Juni aus, aber die Fahrerlaubnis für meinen im Nachbarland Tansania registrierten Toyo am nächsten Tag, den 22. Juni. 

Ich werde eine Strafe riskieren

Sollte ich noch länger in Kenia zur Abklärung meines Gesundheitszustandes in Kenia bleiben müssen, würde ich höchstens für die Überziehung meiner Importgenehmigung belangt werden. Da könnte ich mich evtl rausreden mit einem ärztlichen Attest und eine Strafe abwenden. Und soviel kann es auch nicht ausmachen.

Meine Gesundheit ist wichtiger als ein Datum auf einem Papier

Joshua und seine Familie nehmen mich überaus herzlich auf und sind sehr besorgt um mich. Noch am selben Nachmittag fährt mich Jessika zu ihrem Hausarzt, der eine kleine Klinikstation ganz in der Nähe betreibt.

Ich erzähle dem sehr sympathischen Arzt, der in Deutschland studiert hat, aber anschließend wieder nach Kenia in seine Heimatgemeinde zurückgekehrt ist, meine Geschichte und nach einer kurzen Untersuchung und einem Bluttest steht fest, ich habe „nur“ eine leichte Virusinfektion mit geringem Fieber. Diese Art der Infektion ist gerade sehr verbreitet in Kenia, hat nichts mit Covid zu tun und auch Joshuas Familie ist gerade durch damit. Alle meine sonstigen Blutwerte sind normal, auch nichts an den Nieren.

Bei Jess und Joshua in der Gospel Fire Mission
Mir fällt ein Stein vom Herzen

Ich vertraue den Ausführungen des Arztes, auch dass meine Rückenschmerzen eher vom Heben meiner schweren Kisten und einer ungelenken Bewegung beim Anhaben meines Bettgestells kommen.

Über die kommende Nacht nehme ich Schmerzmittel, das hilft, um wenigsten etwas zu schlafen. Am nächsten Tag fühle ich mich besser und beschließe doch noch zur Grenze zu fahren. Ein Stück ist es schon bis nach Malaba, der Grenzstation, aber gegen Mittag bin ich dort.

Grenzen sind immer ein aufreibendes Erlebnis

Vorbei an einer Kilometer langen Schlange an stehenden und auf Abfertigung wartenden LKWs fahre ich bis in den abgezäunten Grenzhof.

„Drive-In“ zum Röntgen

Ich muss durch eine Schranke, an der man meinen Wagen in einer Röntgenschleuse durchleuchten möchte. Leider bin ich zu hoch und passe nicht durch den „Drive-In“ Container. Erstes Hindernis, ich soll alle meine Taschen auspacken und durch den Röntgenapparat schieben. Ich habe aber keine Taschen ! Das ist ein Camping Fahrzeug, mein mobiles Heim, nur voll mit Campingartikeln. Wie immer bei solchen Anforderungen scheint der diensthabende Beamte völlig überfordert und tut so, als ob er noch nie so ein Fahrzeug abgefertigt hätte. OK, nicht mein Problem, er winkt mich durch.

An großen Grenzübergängen ist meist sehr viel los und im Gewirr der LKWs, Autos, Busse und Taxis ist es erstmal eine Kunst einen Parkplatz zu finden. Sofort bin ich umringt von allerlei dubiosen Gestalten, Geldwechslern und sogenannten Fixern, die ihre Hilfe bei den Formalitäten anbieten.

Ich stiefle erstmal alleine los, verfolgt von einem der Fixern, der es sich nicht nehmen lässt an meiner Seite zu bleiben.

One Step Borderpost

Hört sich ja gut an, alles kann in einem Gebäude erledigt werden.

Ausreise aus Kenia und Einreise nach Uganda. Kenia geht schnell, Immigration und Ausreisestempel in den Pass danach zum Zoll (Customs) und die Fahrzeugpapiere sowie die eben an diesem Tag ablaufende temporäre Einfuhrgenehmigung vorlegen. Auch hier wird ausgestempelt und ich kann das Papier für meine Unterlagen behalten.

Dann kommt die Uganda Seite

Zuerst Gesundheitskontrolle. Hatte ein bisschen Bammel, dass hier evtl Temperatur gemessen würde, denn am Tag vorher hatte ich ja noch leichtes Fieber. Aber es wurde nur nach Gelbfieber und Covid-Impfung gefragt. Die Eintragungen im gelben internationalen Impfpass wurden aber nicht kontrolliert.

Immigration als nächstes. Ich hatte kein eVisa gemacht, da ich ja nicht sicher war, wie krank ich bin und ob ich noch länger in Kenia hätte bleiben müssen. Ok, kein Problem, dann jetzt ein Visa für 50$ kaufen. Aber nicht für zwei Zwanzigdollar- und einen 10 Dollarschein. Es muss ein Fünfziger oder ein Hunderter sein, Wechselgeld hätte man. Diesen Schein habe ich nicht dabei, muss ihn erst aus dem Auto holen. Wieder umringen mich die Geldwechsler, die natürlich sofort ein Geschäft wittern. Aber ich hab eine Reserve gut zugänglich im Toyo und weiter geht’s. Nur gut, dass meine 50 und 100er Scheine ganz neu sind, alte würden nämlich auch nicht angenommen.

Uganda Visum

Schon allein dieses zweimalige Hin und Her zum Toyo schwächt mich merklich. Ich merke wie meine Kraft schwindet, die Übelkeit und ein leichtes Schwindelgefühl zurück kommen. Mit meinem neuen 50$ Schein nun alles gut, ein schön großer Sticker mit dem Uganda Visum gültig für 3 Monate prangt nun in meinem Pass und weiter zum Zoll.

Mein selbsternannter Fixer ist mir immer noch auf den Fersen. Wiederholt gebe ich ihm zu verstehen, dass ich ihn nicht brauche. Nutzt nix, er ist hartnäckig …

Erst scheint alles ok zu sein beim Zoll. Autopapiere vorzeigen, eine Einzahlungsaufforderung für eine Bank zur Erstellung des Temporären Import Permits und der damit zusammenhängenden Strassengebühr für ausländische Fahrzeuge wird ausgedruckt. Die Bank ist in einem separaten Gebäude, gleich nebenan, ein Geldautomat steht auch da und funktioniert. So ziehe ich meine erste Million Uganda Schilling (ca 260€) aus dem Automaten, um die Einzahlung bei der Bank in Schillingen leisten zu können. Umgerechnet 60$, je 20$ pro Monat werden fällig. 

Die Bank befindet sich im ersten Stock und schon als ich mich die Treppen hinauf kämpfe merke ich wie es mir immer schlechter geht. Lange Schlange am Schalter, ich setze mich auf die Stühle in der Bank um mich auszuruhen. Jetzt sieht der Fixier seine Chance und will die Einzahlung für mich erledigen. Ok, kann nichts schiefgehen, der Betrag steht ja auf dem Zettel und eigentlich ist alles klar. Klappt auch alles, er kommt mit Einzahlungsbestätigung und dem richtigen Wechselgeld zurück. Ich will noch ein bisschen sitzen bleiben und er bietet sich an, nach unten zum Zoll zu gehen und das Import Permit abzuholen.

Gut denke ich mir, mir geht es nicht gut, lass ihn mal machen, bekommt er hinterher halt ein bisschen Geld für seine Hilfe. Er verschwindet und kommt und kommt nicht wieder. Ich werde unruhig und mache mich auf den Weg nach unten. Schon auf der Treppe schlägt mir die heiße Luft von außen entgegen, was für ein Unterschied zu der von Ventilatoren gut belüfteten und kühlen Bank.

Er steht draussen vor dem Grenzgebäude und sagt er müsse noch warten, das Permit könnte noch nicht ausgestellt werden. Auf die Frage warum hat er keine Antwort. Also mache ich mich selbst wieder auf dem Weg zum Zollbeamten und erfahre dann da den Grund für die Verzögerung.

Auf seinem Bildschirm prangt unter meiner Autonummer ein großes rotes Verbotsschild

🚫

Was ist passiert?

Der Zollbeamte fragt mich ob ich schon mal in Uganda gewesen wäre, denn offensichtlich ist mein Wagen beim Zoll als illegaler Import registriert. Laut seinen Unterlagen seit 2017.

Das stimmt, 2017 war ich in Uganda, für ebenfalls 3 Monate, danach bin ich aber mit meinem Wagen nach Kenia ausgereist. Bei dem kleinen Grenzübergang damals ohne Computer muss also jemand verschlampt haben, meinen Wagen ordnungsgemäß aus den Zollakten zu entfernen und die Ausfuhr zu erfassen.

Viel Hin und Her, ich hab in meinem neuen Smartphone nicht alle Scans der Fahrzeugpapiere von der letzten Reise gespeichert, mein Laptop, wo sie gespeichert wären, liegt gut verpackt und relativ unzugänglich im Toyo. Ich hätte viel auspacken müssen um da ranzukommen. Er glaubt mir alles, kann aber die Sperrung so einfach nicht rausnehmen.

Ich müsste eine Strafe für die illegale Einfuhr bezahlen

20$ pro Monat nachzahlen für 5 Jahre – unmöglich! Zumal es nicht mein Fehler ist, dass der Wagen nicht aus dem Computersystem entfernt wurde. 

Das Stehen am Schalter fällt mir schwer, kann mich kaum noch auf den Beinen halten. Zwischendurch werden immer wieder andere abgefertigt, die ja auch ein Recht auf Weiterkommen haben.

Er könne gerne Kampala einschalten, wenn ich die Scans aus dem Wagen holen könnte würde er sie per Email nach Kampala zum Hauptzoll senden und dort könne man dann die Autonummer nach Prüfung wieder freischalten. Das kann allerdings dauern. Ich müsste hier an der Grenze übernachten, wovon er mir aus Sicherheitsgründen abraten würde.

Ohje – und das alles in meinem Zustand

Schlußendlich einigen wir uns auf eine geringe Strafe von 20$, die ich auch ganz offiziell wieder bei der Bank einzahlen kann und danach mit dieser Bestätigung könnte er dann die Sperre rausnehmen. Staatlich geförderte Korruption würde ich mal sagen, aber ich will endlich fertig werden und stimme zu.

Was lerne ich daraus: Mach in Zukunft immer sicher dass dein Wagen in Zollsystemen richtig erfasst, aber auch wieder korrekt ausgetragen ist. In Zeiten der Computerisierung bleiben Daten ewig lang erhalten und können ggf gegen dich verwendet werden.

Der Fixer ist wieder zur Stelle, um nochmal bei der Bank einzuzahlen und die Bestätigung zu mir zu bringen. Ich sitze auf dem einzigen Stuhl nahe am Zollschalter und warte auf seine Rückkehr. Alles klappt, bald ist er wieder da und die Dinge nehmen ihren Lauf: Sperre raus, Temporäre Import Genehmigung ausgestellt und ausgedruckt und ich wäre fertig.

Was brauche ich noch?

Eine Auto-Versicherung für Uganda

Will es hier erledigen, die Versicherungsbüros auch im ersten Stock beim Bankgebäude sahen ok aus, sonst müsste ich gleich in der nächsten Stadt ein Versicherungsbüro suchen und da graut mir vor.

Kämpfe mich also wieder die Treppen hoch und im Versicherungsbüro geht natürlich das Verhandeln los. Angeblich kann man nur für 1 Jahr abschließen, Summe utopisch. Ich hatte mich vorher schlau gemacht, was 3 Monate Versicherung für Uganda in Tansania kosten würden, denn für alle Nachbarländer kann man die Versicherung natürlich auch dort abschliessen in Form einer sogenannten gelben Karte, der Comesa Versicherung. Ich bin nicht bereit mehr für die Versicherung zu bezahlen, als diesen Betrag und siehe da, irgendwann geht es dann doch und ich bekomme meinen Aufkleber für die Windschutzscheibe.

Nun ist es schon gleich 16 Uhr und ich will endlich weiter 

Letztes Hindernis, die Schranke am Ausgang des Grenzhofes. Polizei möchte die Röngtenbestätigung sehen. Ich konnte nicht geröntgt werden, mein Auto ist zu hoch! Durch die Schleuse passen nur normale PKW. Das geht nicht, mein Gepäck muss untersucht worden sein, andernfalls müsste die Polizistin an der Schranke dies jetzt tun oder mich gegen eine kleine Gebühr so durchlassen. Ich hab jetzt keine Lust mehr auf „persönliche oder staatliche Entwicklungshilfe“ und sage sie könne gerne einen Blick in meinen Wagen werfen, um zu sehen, dass ich nur persönliche Gegenstände und Campingsachen im Wagen hätte. Das tut sie dann auch ganz missmutig und stochert an sämtlichen Türen in den Innenraum und möchte wissen, was dahinter verborgen ist. Als sie meine schweren Kisten hinten zur Untersuchung nach draussen befördert haben möchte, weigere ich mich und gebe zu verstehen, sie könne diese gerne selbst rausheben, ich hätte Rückenprobleme (was ja auch stimmte) und kann nichts auspacken. Schlussendlich schaltet sich lautstark wieder mein Fixer ein und endlich gibt sie nach und die Schranke hebt sich.

Gleich dahinter bekommt der Fixer umgerechnet 8$ von mir, ist natürlich nicht zufrieden, aber ich bin schlecht gelaunt und lasse mich nicht erweichen mehr Geld rauszurücken.

Ufff, geschafft – Uganda ich komme !

Wieder muss ich an einer ellenlangen LKW-Schlange vorbei, die nun auf der Uganda Seite von Malaba, der Grenzstadt aufgereiht auf ihre Abfertigung warten.

Zu spät mein eigentliches Tagesziel zu erreichen !

Dieser Gedanke wird mir zum Verhängnis. Ich müsste kurz mein Navi auf einen schneller erreichbaren Übernachungsplatz einstellen. Ich bin einfach zu müde, zu kaputt und fertig um noch eine längere Strecke zu fahren.

Noch weiß ich nicht, dass ich bereits an diesem Punkt mein Limit erreicht habe

Denn eine Sekunde später wird meine Entscheidung mal eben zur Seite auf einen der vielen von LKW zerfurchten Seitenstreifen zu fahren um in Ruhe mein Navi neu einzustellen zum rabenschwärzesten Tag meines Reiselebens.

Davon erzähle ich Euch dann im nächsten Beitrag …

Steht mir zur Seite, denn von einer Sekunde auf die andere können sich Dinge im Leben ereignen, die einen völlig aus der Bahn werfen. Und wenn einem das ganz alleine und in einem neuen fremden Land passiert ist eine spezielle Lernerfahrung garantiert.

Schau doch mal was Du sonst noch von mir finden kannst ...

... und meinen aktuellen Standort sowie meine gefahrene Route siehst Du mit vielen Fotos und Kommentaren auf Polarsteps.

PS: Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat, dann hinterlasse mir doch einen netten Kommentar.
Du weißt ja, viele Kommentare sind das Trinkgeld für die Authorin, ich freu mich genauso wie Google.
😇🙏🏻🧡

Lass das orange Zebra rollen, hilf mir ein bisschen mit den Kosten für seinen Dieselhunger. Was der Kaffee für mich ist, ist der Treibstoff für den Toyo.

18 Kommentare

  1. Annemarie Schalk

    Hochinteressant Deine Story und toll geschrieben. Danke, dass Du uns an Deinen Abenteuern teilnehmen lässt.

    Antworten
    • Lilli Mixich

      Danke liebe Annemarie
      Das mache ich gerne. Auf meinem Blog dauert es leider immer ein bisschen länger.
      Wünsche Dir einen schönen Tag.
      Lilli

      Antworten
      • Gina

        Liebe Lilli,
        tatsächlich auch über den Artikel in der Zeitschrift Meins über dich gelesen.. Wahnsinn, eigentlich lebst du meinen Traum.. aber.. jetzt, wo ich diesen Artikel gelesen habe, läuft es mir fast kalt den Rücken runter und ich bewundere dich, wie du das alles meisterst.. diese Furchtlosigkeit, wenn vielleicht auch nur nach außen, aber trotzdem immer den Blick nach vorn… ich werde dich ab jetzt „stalken“, weil ich wirklich sooo toll finde, wie du „deine Reise“ meisterst… liebe Grüße aus Hannover von Gina

        Antworten
        • Lilli Mixich

          Liebe Gina
          Danke für Deinen lieben Kommentar. ich freue mich sehr, wenn Du mich virtuell auf meiner Reise begleitest. Das mit dem immer nach vorne schauen hat auch etwas mit meinem Alter zu tun. Irgendwann merkt man, daß die Lebenszeit nur endlich ist und man einfach das Beste aus der Zeit machen muß, die einem noch bleibt. In diesem Sinne möchte ich Dich bestärken, Dich Deines Traumes anzunehmen und versuchen ihn umzusetzen. Starte in kleinem Rahmen und bewege Dich vorwärts. Verliere nie Dein Ziel aus den Augen, denn das worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest wird Realität.
          Alles Liebe für Dich
          Lilli

          Antworten
      • Regina

        Es war so spannend geschrieben, ich konnte richtig mitfühlen
        Herzliche Grüße
        Regina

        Antworten
        • Lilli Mixich

          Danke liebe Regina
          Ach wie schön, dass ich Dich auf diese Weise mitnehmen konnte. Das freut mich. Arbeite grade an der Fortsetzung, also sei gespannt.
          Alles Gute für Dich
          Lilli

          Antworten
    • Iris

      Liebe Lilli, ich danke dir für diese ausführliche Beschreibung des Grenzübertrittes. Sehr lehrreich!
      Gute Erholung und weiterhin diese Resilienz, die das Leben in Afrika uns abverlangt.
      Liebe Grüße aus Kenia
      Iris

      Antworten
      • Lilli Mixich

        Ja liebe Iris
        Resilienz ist wohl das richtige Wort dafür. Oder auch Hingabe, Hingabe an das was das Leben einem so beschert. Gerät ganz stark aneinander mit meiner Ungeduld. Auch ein Lernprozess.
        Geniesse weiterhin Deine schöne Umgebung und alles Liebe.
        Lilli

        Antworten
    • Jane Bunt

      Toll geschrieben!
      Bin gespannt auf die Fortsetzung!

      Antworten
      • Lilli Mixich

        Danke Dir liebe Franziska
        Na, dann muß ich mich ja beeilen, die Fortsetzung schnell zu schreiben.
        Alles Liebe
        Lilli

        Antworten
  2. Wolfgang

    Hallo Lilli!
    Das klingt ja gar nicht wirklich gut und das Foto vom umgekippten Fahrzeug stimmt nicht hoffnungsvoll, leider. Insofern erst einmal sei herzlich gedrückt und ich wünsche dir einfach eine gute Zeit, die richtige innere Ruhe und neue, schöne Erlebnisse, sowie natürlich den richtigen Mechaniker für die Instandsetzung des LandCruisers!

    Ist natürlich unlustig, so allein in einem fremden Land; es bietet aber in der Krise auch die Chance auf eine gute Veränderung … ich drücke dir die Daumen, dass alles nach deinen Vorstellungen klappt und du die neuen Herausforderungen souverän meistern kannst: „mit Vorsicht und bedacht ist manches Glück vollbracht!“… viel Erfolg!

    Antworten
    • Lilli Mixich

      Danke lieber Wolfgang
      Ja, so was ist mir wirklich zum ersten Mal in meinem Leben passiert. Jetzt habe ich natürlich ein bisschen Angst vor jeder Schräglage, hab ich doch gesehen, wie schnell es gehen kann.
      Mit dem Toyo bin ich immer noch in der Werkstatt, sollte aber demnächst fertig werden. Ich werde aber in den nächsten Folgen sicherlich von dieser Odyssee berichten.
      Deinen Schlusssatz nehme ich mir definitiv zu Herzen.
      Lilli

      Antworten
  3. Stephan

    Nice to read about your border experiences, yes, dreadful these overloaded and „complicated“ border crossings! Not sure but did you buy the yellow card, Comesa for the Toyota? Always check your papers when you are about to leave a border post – commonsense but with the chaos surrounding you, you tend to just to over look an item! Happened to me few years ago crossing back from Namibia to Botswana. I had my two young sons with me, each had there own passport. So, at immigration counter the officer mentioned that I am illegally in Namibia! Why? No entrance stamp in my passport but my two boys had a stamp and they were with me! No problem the officer said, just walk around the building to the immigration window to enter Namibia, get a stamp and come back. Ok done that and the same immigration officer stamped my entrance stamp, he crossed the floor inside the building while I had to walk around to get my exit stamp! Always keep a smile on the face and always be super friendly at any border post in the world because those ladies/gentlemen can make or break your day!
    This update is older than the social media but still great to read. All I can say: keep safe and enjoy your journey step by step!

    Antworten
    • Lilli Mixich

      Hi Stephan
      Yeah, you’re so right. I did not make a Comesa. My Comesa in connection with my Tanzanian insurance ran out a few days later, So I just did a local Third Party, but for approximately the same amount as 3 month Comesa. As I’m planing to drive from Uganda to Tanzania after the 3 month I need to make a new yearly insurance for my Tanzanian registered car anyway.
      I know about the papers and for a current journey I normally always have them handy and even scan them immediately on my phone, but I did not expect to come over an obstacle from a journey 5 years back. So we learn. In times of computers your data are stored eternally.
      Yeah it’s older. For me it’s still easier to write every day a little update on social media, than a longer blogpost with all the pictures I want to show. But sill I prefer the Blog, as it gives you a more continuous story than the quick forgotten socials.
      Thanks a lot for following my stories so attentively.
      Cheers Lilli

      Antworten
  4. Andrea

    Hallo liebe Lilli,
    Habe gerade in der “ Meins“ den Artikel über dich gelesen und finde es so unsagbar interessant und Mutig!

    Freue mich weiter von dir zu lesen und wünsche dir alles Gute…
    Liebe Grüße
    Andrea

    Antworten
    • Lilli Mixich

      Hallo liebe Andrea
      Das freut mich sehr. Mutig ist es allerdings weniger, denn ich tue das was ich schon seit Jahren mache. Interessant ist es allemal, da einem immer etwas Neues begegnet.
      Danke für die guten Wünsche.
      Lilli

      Antworten
  5. Julia Nordbeck

    Liebe Lilli,
    mega interessant deine Berichte, finde dich sehr lebensbejahend und stark.
    Afrika, Tansania…Sehnsuchtsland. Mein Vater hat dort gearbeitet, in der Nähe von Dar Es Salam…
    Wünsche dir eine tolle Zeit.
    Liebe Grüße.
    Julia

    Antworten
    • Lilli Mixich

      Hallo liebe Julia
      Ja Afrika war schon immer mein Herzenskontinent und es geht mich immer wieder zurück. Die Ziele gehen mir auch nicht aus. Ich gehe alles jetzt langsamer an und freue mich die schönen Plätze auch zu verschiedenen Zeiten zu sehen.
      Komm doch und schau Dir das Land Deines Vaters mal an. Wird Dich mit vielem verbinden, was jetzt noch vielleicht unbewusst in Dir schlummert.
      Alles Liebe
      Lilli

      Antworten

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